von Hans Möller Günther Ruffert kam zum ersten Mal Anfang der 70er Jahren als Bauingenieur nach Thailand. Inzwischen lebt er als Pensionär mit seiner thailändischen Frau in einem kleinen Dorf in der Provinz Chachoengsao. Seine Erfahrungen mit Thailand und den Thailändern sind umfangreich. Er kennt das Arbeitsleben, die deutsch-thailändische Ehe und das Leben auf einem einfachen Dorf. 1996 erschien sein erstes Buch "Geschichten aus Thailand". Darin beschreibt er in lockerer Weise seine Erlebnisse und Anekdoten aus dem Alltagsleben. Seine Erzählungen sind hautnah. Jede der insgesamt 35 Geschichten ruft bei Thailanderfahrenen sofort das Gefühl hervor: genau so isses. Günther Ruffert versucht sich nicht in einer allgemeinen vergleichenden Kulturkritik sondern beschreibt genau die Erlebnisse und Eindrücke, die jeder irgendwann mal hat, der mit seiner thailändischen Frau im Dorf der Schwiegereltern auftaucht oder auch nur als aufmerksamer Tourist das Treiben in Pattaya etc beobachtet. Genau diese Form der Erzählung hat das Buch zu einem absoluten Bestseller unter den Thailand-Büchern gemacht. Ruffert's Geschichten machen das Standard-Kapitel "Benimm-Regeln" der üblichen Thailand-Reiseführer greifbar und bieten erheblich mehr Lesespaß. Geschichten aus Thailand

Onlinebestellung bei Amazon Klappentet: "Kein Thai wird je verstehen, warum sich diese verrückten Europäer möglichst nackt in die pralle Sonne legen, wo doch in Thailand jedes kleine Kind schon lernt, daß man sich der sengenden Tropensonne so wenig wie möglich aussetzt. Umgekehrt fällt es den Europäern schwer, die für Thais so selbstverständlichen und allgegenwärtigen Geister zu begreifen, die doch ganz wesentlich alle Geschicke der Menschen beeinflussen. Man muß sich gut mit ihnen stellen, ihnen opfern und vor allem - sie ernst nehmen! Mit viel Einfühlungsvermögen beschreibt der Autor in mehreren Kurzgeschichten diese und andere Differenzen zwischen östlicher und westlicher Welt sowie Stärken, Schwächen, Sitten, Gebräuche und Mentalität der Thais." Das zweite Buch "Farang in Thailand" erschien 2002. Es ist stärker strukturiert und enthält mehr als 80 Beiträge in 12 Rubriken. Der Grundtenor ist der gleiche wie in den "Geschichten". Jedoch hat sich ein ernsterer Unterton eingeschlichen. Während in den "Geschichten" noch klar ist, daß bestimmte Dinge eben nur mit Humor zu betrachten sind, schleicht sich bei "Farang in Thailand" manchmal die Frage ein: kann man darüber noch lachen? Auch die Themenwahl ist im zweiten Band erweitert. Offensichtliche Probleme der thailändischen Gesellschaft werden angesprochen. Es geht nicht mehr nur um die Erlebnisse eines Farang in Thailand, sondern mehr um die Gedanken eines Farang, welcher Thailand zu seiner zweiten Heimat gemacht hat und die Probleme des Landes zu seinen eigenen macht. Farang in Thailand

Onlinebestellung bei Amazon Klappentext: "Farangs, die Langnasen aus dem Westen, die zu Hundertausenden jedes Jahr das Land des Lächelns besuchen, denken, fühlen und handeln anders als Thailänder. Die meisten Touristen kennen oft nicht einmal die einfachsten Anstandsregeln und wissen nichts von der Macht der Geister. Nachdem seine Geschichten aus Thailand so ein großer Erfolg wurden, erzählt Günther Ruffert nun weitere, zumeist recht amüsante Anekdoten aus dem thailändischen Alltagsleben. Er berichtet über 'Die Religionen Thailands' und 'Anstand und Höflichkeit' ebenso ausführlich wie über 'Sextourismus' und den 'Status der Unterhose'. Eine lockere Strandlektüre, die ganz erheblich zum Verständnis zwischen der doch so unterschiedlichen östlichen und westlichen Denkweise beiträgt." Noch ein Hinweis zum Begriff "Farang". 90 Prozent der Thailänder sprechen Farang als Falang. Der Ausdruck bezeichnet alle weißen Ausländer. Er ist ohne Zusatz nicht als Beleidigung gemeint. Farang ist das Wort für Franzose / Frankreich, die erste europäische Kolonialmacht, die versuchte, in Siam Fuß zu fassen. Beide Bücher sind beim Heller Verlag, Taufkirchen erschienen und kosten unter 10 Euro. Beide Bücher sind empfehlenswert und können sowohl an langen Winterabenden in Deutschland als auch zur Strandlektüre in Thailand für Lesespaß sorgen. Kommentare |