baanthai Magazin - Joys Geheimnis
Joys Geheimnis

von Louis Anschel

Leseprobe aus dem Buch «Joy's Geheimnis« von Louis Anschel.

Rätselhafter Mord im Berliner Rotlicht-Milieu. Wollte die Konkurrenz den Clubinhaber Herbert Grau aus dem Weg räumen? Wo ist sein Zwillingsbruder Horst? Und welche Rolle spielen zwei thailändische Schwestern aus dem Club? Daß der Assistent von Kriminalhauptkommissar Ludger Bruske sich zur Tatzeit im Club aufhält, erschwert zusätzlich die Ermittlungen, denn die Dienststelle soll von diesem Privatvergnügen nicht unbedingt erfahren.
Komissar Bruske ermittelt nicht nur in Berlin, sondern auch in Thailand. Bei seinen gründlichen Recherchen kommt er einem Mädchenhändler auf die Schliche, der ein internationales Geschäft aufziehen will. Bruskes überstürzte Liaison mit der jungen Thailänderin Joy erfährt eine überraschende Wendung, als er ihre Verbindungen nach Berlin entdeckt. In Thailand sind die Dinge eben nicht so, wie sie scheinen...

Leseprobe: Prolog

   Je älter er wurde, um so attraktiver fand er junge Frauen.   
   »Hier ist Bruske«, sagte Kriminalhauptkommissar Ludger Bruske ins Mikrofon, der neben Kriminaloberkommissar Jens Vogel auf dem Beifahrersitz saß. Der Tacho des alten Opels zeigte fünfunddreißigtausend Kilometer an. Tatsächlich hatte der Wagen hunderttausend Kilometer mehr gefahren.   
   »Schießerei in Treptow«, kam es aus dem Funkgerät.   
   »Wo genau? Wir sind in Neukölln«, sagte Ludger.   
   »In der Nähe des alten Agfa-Hauses.« Die Zentrale gab die genaue Adresse an. »Wissen Sie, wo das ist?«   
   »Treptower Park«, konstatierte Ludger.   
   Jens trat auf das Gaspedal. Er kurbelte die Scheibe seines Fensters herunter und setzte ein Blaulicht auf das Dach des Wagens.    
   Zeitgleich schaltete Ludger die Sirene ein. »Noch andere Einzelheiten?« fragte er ins Mikrofon.   
   »Reinigungspersonal eines Büros im Erdgeschoß hat Schüsse aus einer der oberen Etagen gehört und sofort die Polizei verständigt.«   
   »Wann war das?«   
   »Vor knapp einer Minute.«   
   »Danke.« Ludger legte das Mikrofon auf den dafür vorgesehenen Platz.   
   Mit quietschenden Reifen bog Jens um die Ecke. »Gleich da«, sagte er.   
   Ludger sprang aus dem Fahrzeug, während es noch rollte. Er zog seine Pistole, Kaliber 357 Magnum, aus dem Schulterholster und lief auf das Fabrikgebäude zu.   
   Jens rief: »Dirty Ludger ist wieder unterwegs!« klappte den Fahrersitz vor, nahm ein hölzernes Kendo-Schwert in die Hand und folgte Ludger.   
   Die Ziegelsteine des ehemaligen Fabrikgebäudes schimmerten rötlich im Licht der untergehenden Sonne.   
   »Wo ist denn hier der Eingang?« fragte Jens, der aufholte.   
   »Dort!« Ludger zeigte in die angegebene Richtung und rannte noch schneller. Einige Leute in blauen Overalls standen vor der Tür und schienen auf die Polizisten zu warten.   
   »Was ist hier passiert?« fragte Jens außer Atem.   
   »Wir haben Schüsse gehört«, sagte eine dunkelhäutige Frau mit einem starken Akzent. »Ich glaube, sie kamen aus einer der oberen Etagen.«   
   »Das wissen wir schon«, sagte Ludger und fragte: »Wieviel Leute halten sich hier auf?«   
   »Wir sind die Putzkolonne für die Büroräume im ersten OG. Wir sind etwa zehn. Und ich bin hier Vorarbeiterin.«   
   »Alle raus! Am besten gehen Sie auf die andere Seite. Aber weit nach hinten.«   
   Die Leute verließen den Eingangsbereich des Gebäudes und begaben sich schnellen Schrittes auf die gegenüberliegende Straßenseite.   
   »Weiter, weiter! Und schnell!« rief Ludger ihnen nach und fuchtelte dabei mit seiner Waffe herum. »Ich gehe voraus«, sagte er zu Jens und entsicherte seine Pistole. Ein Klicken hallte durch den großen Flur.   
   »Was machen Sie denn hier?« fragte Jens.   
   Ein Pförtner saß hinter einer Glasscheibe und betrachtete interessiert das Geschehen.
   
   »Raus hier. Aber zack zack!«   
   Der Pförtner sprang auf und wollte das Weite suchen.   
   »Einen Moment noch«, sagte Jens. »Gibt es hier eine Hintertür oder eine zweite Treppe?«   
   Der Pförtner schüttelte den Kopf. »Nur eine Feuerleiter auf der anderen Seite.«   
   »Wie kommt man dahin?«   
   »Durch die Tür und dann rechts halten.«   
   »Okay«, sagte Jens. »Und jetzt weg!«   
   Der Pförtner rannte.   
   »Ich gehe voraus«, wiederholte Ludger und stürmte den ersten Treppenabsatz nach oben. An den Büroräumen angekommen, tastete er in der Jackentasche nach seinem Walky Talky. Das hatte er in der Aufregung vergessen. Leise fluchend holte er sein Handy hervor und rief mit einem Tastendruck eine eingespeicherte Nummer auf.   
   »Vogel«, ertönte es auf der anderen Seite nach zweimaligem Klingeln.   
   »Ich bin's«, sagte Ludger, dem nichts Besseres einfiel.   
   »Ludger?« fragte Jens. »Was für eine Überraschung. Warum rufst du mich denn an? Ist dir endlich eingefallen, was du dir zum Geburtstag wünschst?«   
   »Sehr witzig. Ich habe mein Walky Talky im Wagen liegen lassen.«   
   Jens schwieg.   
   »Ich bin in der ersten Etage. Gehe jetzt langsam in die zweite.«   
   »Ich befinde mich hinter der Fabrik und werde mir die Feuerleiter mal näher ansehen.«   
   Ludger ging langsam zum nächsten Treppenabsatz und bog vorsichtig um die Ecke. Er rüttelte an einer Stahltür, die sich nicht öffnen ließ. »Hier ist nichts«, sagte er in das Telefon. »Ich werde weiter nach oben gehen.«   
   »Sei bloß vorsichtig.«   
   »Ist Verstärkung unterwegs?«   
   »Nehme ich doch an.«   
   »Was soll das heißen? Ruf an und vergewissere dich.« Ludger schaltete ärgerlich sein Handy aus und stieg in das dritte Geschoß empor. Die dort befindliche Tür ließ sich öffnen, und Ludger bewegte sich schleichend vorwärts.   
   Während Jens mit der Einsatzleitung telefonierte, rannte er auf die Feuerleiter zu, einer Wendeltreppe, die sich vor der Außenmauer spiralförmig bis zum Dach zog. Um ein paar Stufen zu sparen, sprang er über das Geländer und stürmte nach oben; seine Pistole in der einen und das Kendo-Schwert in der anderen Hand. Im dritten Obergeschoß angekommen, hielt er inne und versuchte, durch die Fenster zu sehen. Er sah einen Mann an einem Schreibtisch, der seinen Kopf auf die Tischplatte gelegt hatte. Jens versuchte nun, das Schiebefenster zu öffnen. Tatsächlich gelang es ihm, das Fenster ohne Geräusch nach oben zu schieben. Mit etwas Schwung stieß er sich von der Wendeltreppe ab und balancierte auf dem Fensterrahmen, bevor er in das dunkle Zimmer sprang. Mit der Waffe im Anschlag drehte er sich nach allen Richtungen, ging dann zu dem Mann am Schreibtisch und fühlte den Puls. Tot. Von Jens' Position aus gesehen stand ein großer Schrank zu seiner Linken im rechten Winkel zum Schreibtisch gleich am Fenster. r Rest des großen Raums verlor sich im Dunkeln. Selbst die letzten Strahlen der untergehenden Sonne konnten ihn nicht mehr erhellen. Anscheinend erachtete es der Mieter nicht für nötig, Zwischenwände einzuziehen. Er bevorzugte die Weitläufigkeit der Fabriketage in ihrer gesamten Größe. Jens tastete sich nach vorne. Er bedauerte es, keine Taschenlampe mitgenommen zu haben. Er dachte an Rückzug, als er ein Geräusch hörte. Wie angewurzelt blieb er stehen und ging langsam in die Hocke. Seine Knie knackten, und er hatte Angst, daß dieses Geräusch Aufmerksamkeit erregen konnte. Langsam legte er seine Waffe auf den Boden und nahm das Kendo-Schwert in beide Hände. Jens hielt die Luft an, sein Herz raste. Wie hatte er sich nur in diese Lage bringen können? Warum rief Ludger nicht an? Aber das Klingeln des Telefons hätte seine Position verraten.   
   Wenn der Täter nicht aus dem Fenster gestiegen war, mußte er sich noch im Gebäude befinden. Viel gefährlicher, vom Fenster auf die Wendeltreppe zu springen, als umgekehrt, also mußte sich der Täter noch hier befinden, schloß Jens aus der Situation. Da Ludger die Treppe nach oben ging, konnte sich demnach der Täter nur in diesem Raum aufhalten.   
   Jens hörte Schritte, die näher kamen. In der Dunkelheit konnte er nicht die Hand vor Augen sehen. Er stemmte das Schwert in entgegengesetzter Richtung der Schritte wie ein Baseball-Spieler, der den Ball erwartet. ›Nur ruhig‹, dachte Jens. ›Er weiß nicht, daß ich hier bin.‹ Jens warf den Kopf zurück, um seine langen blonden Haare, die ihm fast bis zur Taille reichten, aus dem Gesicht zu schütteln. Anscheinend hatte sich der Gummi, mit dem er seine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammenband, gelockert. Als die Schritte Jens erreichten, holte er noch weiter aus und schlug mit aller Gewalt zu.   
   Ein Schrei durchbrach die Stille. »Du Vollidiot hast mir die Kniescheibe zerschmettert«, sagte Ludger mit zusammengebissenen Zähnen, bevor er auf dem Boden aufschlug.
   
   * * *
   
   Asiatische Musik schallte durch den großen Raum, der in völliger Finsternis versank. Im Eingangsbereich befand sich eine Bar, an der man an beiden Seiten vorbei in das Hintere des Clubs gelangen konnte. Nur von kleinen Spots beleuchtet hoben sich die einzelnen Tische aus dem Dunkel ab. Der Blick der Gäste fiel auf eine große Bühne an der Kopfseite des Raumes. Auf ihr stand eine stark geschminkte Asiatin, die ein Minikleid und hochhackige Schuhe trug. Mit einem Mikrofon in der Hand sang sie lautstark ein Lied, dessen Text niemand verstehen konnte. Eine Band, bestehend aus Organisten und Schlagzeuger, lieferte den Rhythmus. Über der Bühne hing ein Schild aus rotem Pappmaché. Auf ihm standen eine von Blumengirlanden umrankte »50« und der Name »Herbert Grau«.   
   Die Frau trat ab, eine andere kam auf die Bühne und begann, fast in gleicher Weise zu singen wie ihre Vorgängerin. Viele Gäste scharten sich um einen Tisch in der ersten Reihe. Hier saß Herbert Grau und nahm Geburtstagswünsche entgegen.   
   Ein Pärchen bewegte sich auf ihn zu.   
   »Hallo Horst«, rief Herbert, sprang auf und begrüßte seinen Zwillingsbruder. Die beiden sahen sich zum Verwechseln ähnlich. »Alles Gute zum Geburtstag!«   
   »Alles Gute zum Geburtstag«, wünschte auch Horst.   
   »Du mußt mal zum Friseur«, sagte Herbert. »Deine Haare sind zu lang. Sieh mich an.« Zur Verdeutlichung strich sich Herbert über seine kurzen Haare.   
   »Werde ich gleich morgen erledigen, Bruderherz«, sagte Horst. Er schüttelte Herbert die Hand und klopfte ihm auf die Schulter. »Wie geht's dir, altes Haus?«   
   »Danke der Nachfrage. Sag mal«, Herbert beugte sich ganz dicht an Horst, »ist das da Sonnenbräune auf deinem Gesicht?«   
   »Komme gerade aus Thailand zurück.«   
   »Du hast eine gesunde Farbe.«   
   »Du bist auch schön braun«, sagte Horst.   
   »Das kommt von meiner Sonnenbank. Ich lege mich jeden Morgen eine halbe Stunde drauf.« Herbert hielt seinen Arm gegen den von Horst, um den Grad der Bräune vergleichen zu können.   
   »Kein Unterschied«, sagte Horst.   
   »Wie lange warst du denn diesmal in Thailand?«   
   »Nur drei Wochen. Ich mußte dir doch ein Geschenk besorgen.«   
   »Da fliegst du extra nach Thailand? Ich kann es kaum glauben.«   
   Horst trat einen Schritt zurück, packte das verschüchterte Mädchen neben ihm am Arm und schubste es nach vorne.   
   Das asiatische Mädchen war relativ klein, nicht viel größer als einen Meter fünfundfünfzig. Sie hatte schulterlange, dunkle Haare, mandelförmige braune Augen und wirkte zwischen Horst und Herbert, mit ihren ein Meter siebzig stämmig gebaut, ziemlich verloren.   
   Herbert senkte seinen Kopf und betrachtete das Geschenk, indem er langsam seine Augen von oben nach unten schweifen ließ. Schließlich grinste er breit. »Wo hast du die denn aufgetrieben? So eine fehlt mir noch in meiner Sammlung.« Er gab dem Mädchen einen Klaps auf den Hintern. »Hier ist kein Gramm Fett dran.«   
   »Sie kommt aus dem Süden. Unverheiratet, keine Kinder. Gefällt sie dir?«   
   »Wie alt ist sie?« fragte Herbert zögernd.   
   »Siebzehn.«   
   Herbert legte seinen Kopf in den Nacken und lachte laut los. »Vielen Dank, Horst. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.«   
   »Vielleicht können wir mal nach nebenan gehen und etwas besprechen?«   
   »Erst mal müssen wir etwas trinken. Bitte.« Herbert machte eine einladende Handbewegung.   
   Horst und das Mädchen setzten sich zu Herbert an den Tisch. Sofort erschien eine thailändische Kellnerin, brachte zwei Gläser und schenkte aus einer Flasche Champagner ein. Die drei stießen an, und Horst wünschte nochmals alles Gute.   
   »Kann die denn Deutsch?« fragte Herbert, einen Schluck aus seinem Glas nehmend. Er deutete mit dem Kopf auf das Mädchen.   
   »Natürlich nicht. Was denkst du denn?«   
   »Großartig. Ich kann nicht leiden, wenn Frauen zu viel quatschen. Leider habe ich nichts für dich, Horst. Ich hatte dich nicht auf meiner Geburtstagsfeier erwartet. Hättest ruhig mal anrufen können.«   
   »Macht nichts«, sagte Horst und machte eine ausladende Armbewegung. »Heute ist ja einiges los.«   
   »Nur Stammgäste.«   
   »Kaum zu glauben, wieviele du von denen hast.«   
   »Heute ist mein fünfzigster Geburtstag. Was willst du denn? Da kann ich von meinen Kunden ja wohl eine Aufmerksamkeit erwarten, oder?«   
   »Gehen wir mal nach drüben?«   
   Herbert nahm sein Glas in die Hand und erhob sich. »Wenn's denn sein muß. Aber nur kurz, okay? Wegen der Party.«   
   Herbert ging voraus, Horst folgte ihm. Sie gingen an der Bühne vorbei und verschwanden durch eine unscheinbare Tür in der äußersten Ecke des Nachtclubs. Die Tür führte zu einem kleinen Raum, an dessen Rückwand ein Schreibtisch stand, auf dem sich ein Computer und ein Telefon befanden. Die beiden setzten sich an den Tisch.   
   »Was macht das Geschäft?« fragte Horst.   
   »Geht so. Du fragst doch nur, weil du am Umsatz beteiligt bist. Diesen Monat werde ich dir wohl nicht so viel geben können wie sonst. Tut mir leid.«   
   »Ich habe gehört, du hast Probleme mit diesem Bulgaren, wie hieß der noch?«   
   »Stoichkov. Hat am anderen Ende der Straße einen Club aufgemacht. Die Weserstraße ist lang genug, würde man denken. Aber für zwei Clubs dieser Art? Stoichkov bringt Mädchen aus Osteuropa. Sind billiger als die aus Thailand. Freund von mir hat den Laden von Stoichkov ausgecheckt. Soll ziemlich schäbig sein. Aber billig. Das ist leider noch nicht alles. Stoichkov hat einen Mittelsmann hergeschickt und verlangt Schutzgelder. Wahrscheinlich, um mich in die Knie zu zwingen. Ihm werden Verbindungen zur Mafia nachgesagt.«   
   »Mach dir nicht zu viel Sorgen. Du hast diesen Laden hier schließlich schon ein paar Jahre. Vielleicht gehen deine Stammkunden mal zu Stoichkov, kommen dann aber garantiert zurück.«   
   Herbert schüttelte den Kopf. »Dieses Geschäft ist wie ein Glücksspiel. Bislang ging's gut, und jetzt kommt die Pechsträhne. Umsätze sind rückläufig. Dann dieses Schutzgeld. Ich erzähle dir lieber nicht, was Stoichkov pro Woche verlangt. Zu allem Überfluß machen ein paar meiner Mädchen Ärger. Manchmal weiß ich gar nicht, wo mir der Kopf steht.«   
   »Was hast du vor?«   
   »Stoichkov ausschalten.«   
   Horst atmete lautstark aus. »Das dürfte nicht so einfach sein.«   
   »Ich muß mir was überlegen. Sonst haben die Osteuropäer hier bald alles in der Hand. So etwas geht sehr schnell. Wenn nicht Stoichkov, dann jemand anders. Ich werde mich mit ein paar Vietnamesen unterhalten. Mal sehen, was die zu der Sache sagen. Einer von ihnen ist Stammkunde, er benutzt meinen Club immer für geschäftliche Verabredungen. Er taucht sicherlich im Laufe des Abends noch auf.«   
   Die beiden nahmen ihre Gläser und stießen an.   
   »Wie heißt die Kleine eigentlich?« fragte Herbert.   
   »Joy. Ich denke, der Name ist passend.«

Ende der Leseprobe

Louis AnschelLouis Anschel, geboren 1964, arbeitete als Lehrer, bevor er sich seiner schriftstellerischen Karriere widmete. Sein erster Kriminalroman »Geldgier« erschien 1999. »Joy's Geheimnis« ist der zweite, in sich unabhängige Teil einer dreiteiligen Krimitrologie über Geld, Sex und Macht. Louis Anschel ist Mitglied der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT.

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