von Hans Möller Die thailändischen Schriftzeichen wurden im 13. Jahrhundert (19. Jahrhundert buddhistischer Zeitrechnung) von König Ramkhamhäng aus Sukkothai (frühere Hauptstadt) entworfen. Das thailändische Alphabet besteht aus 44 Konsonanten, 9 Vokalen und 15 Vokalverbindungen (Diphthonge, Triphthonge). Dazu kommen verschiedene Sonderzeichen, die Betonungszeichen und natürlich die Ziffern. In thailändischen Wörterbüchern wird erst nach den Konsonanten und dann nach den Vokalen sortiert. Die thailändischen Konsonanten Einige der Konsonanten haben den gleichen Tonwert. Es gibt eigentlich nur noch 21 unterschiedliche Laute. Manche der Konsonanten werden nur noch recht selten benutzt. Beim Buchstabieren werden die Konsonanten mit angehängtem offenen o gesprochen. Die thailändischen Vokale Alle Vokale gibt es in einer kurzen und einer langen Form. Beim Buchstabieren wird den Vokalen sara vorangestellt. Das thailändische Alphabet verfügt sowohl über Vokalverbindungen aus zwei (Diphthonge) als auch aus drei (Triphthonge) Tönen. Die Vokale und Vokalverbindungen werden beim Schreiben um die Konsonanten gruppiert. Der Bindestrich in der übersicht zeigt die Position des Konsonanten an. 
Die thailändischen Betonungzeichen Die Betonungszeichen stehen beim Schreiben über den Konsonanten. Befindet sich über dem Konsonanten bereits ein Vokal, so wird das Betonungszeichen noch über dem Vokal positioniert. Die thailändischen Ziffern Die Audio-Dateien wurden aufgenommen von Studenten der Silpakorn Universität, Bangkok. Kommentare |